Ortsunion bleibt die Fusion erspart
Die Amelsbürener CDU bewahrt ihre Eigenständigkeit. Sie hat eine neue Vorsitzende gefunden. Barbara Boßler übernimmt nach sechs Jahren Pause noch einmal die Verantwortung. Ein Wunschkonzert ist es nicht.

„Ich hätte einem jüngeren Kollegen den Vorsitz gewünscht“, sagte Boßler. Doch sie weiß auch: Viele junge Menschen sind beruflich wie familiär so sehr eingespannt, dass so ein Amt für sie nicht in Frage kommt. Sie selbst habe im Laufe der Jahre so viel Herzblut in die Arbeit der CDU gesteckt, dass sie es nicht hätte mitansehen können, wenn die Ortsunion Amelsbüren mit Hiltrup zusammengehen müsste. Sie werde sich mit voller Kraft dem Vorsitz widmen, so Boßler.

Für alle anderen Posten im Vorstand der Ortsunion war es dem scheidenden Vorsitzenden Martin Schulze-Werner gelungen, geeignete Kandidaten zu finden. Die Versammlung folgte in geheimer Wahl den Vorschlägen des Vorstandes. Demnach gehören dem Vorstand an: Barbara Boßler als Vorsitzende, ihr Stellvertreter Hans-Heinrich Große Beckmann, als Schriftführer Martin Schulze-Werner und als Kassenwart Götz Raisner. Die 16 Wahlberechtigten der Mitgliederversammlung in der Alten Post wählten als Beisitzer: Hermann-Josef Brüning-Sudhoff, Gudrun Falk, Christian Lenzmann, Stefan Schmidt, Thomas Stippel, Hermann Weber sowie Carsten und Marion Weppelmann.

Auf der Agenda stehen die Mehrzweckhalle der DJK, die kommunalpolitische Begleitung der Finanzierung der neuen Reitanlage des Reit- und Fahrvereins sowie die Bebauung am Dornbusch. Auch sollen die Fragen nach seniorengerechtem Wohnen diskutiert und der Bau der Windkraftanlagen kritisch begleitet werden.

Ratsherr Stefan Weber dankte Martin Schulze-Werner für sein erfolgreiches Engagement. Aufmerksam verfolgt hatte die Wahlen auch der neue Vorsitzende der Ortsunion Hiltrup, Marcus Bielefeld.

19.06.2017 | CDU Amelsbüren
Weber: Plötzlich nur noch dreizügiger Ausbau passt möglicherweise nicht
Ratsherr Stefan Weber kommt die jüngste Prognose der Stadtverwaltung für den Ausbau der Davert-Grundschule merkwürdig vor und hat sich deshalb mit einer Anfrage zur Datengrundlage an die Verwaltung gewandt. „Binnen zwölf Monaten schraubt die Verwaltung den Schulbedarf von drei- auf vierzügig hoch und nun wieder auf dreizügig zurück“, so Weber, der auch CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt ist.

Umso überraschter ist der Amelsbürener Ratsherr, weil in hier neue Baugebiete mit zunehmender Bevölkerung entstehen. Für die Baugebiete Landsberger Straße und Am Dornbusch sind Planungen der Stadtverwaltung für jeweils eine neue Kita bekannt. Der Schluss liege nahe, dass ein Mehrbedarf an Kita-Plätzen sich bald auch an der Grundschule ergeben werde. Deshalb seien die Pläne, die Davert-Grundschule nur noch dreizügig auszubauen, nicht nachvollziehbar. Bereits frühere Amelsbüren-Prognosen beim Baugebiet Davertstraße-Süd mit den Kita- und Schulbedarfsrechnungen seien fehlerhaft gewesen und hätten zu einem Vertrauensverlust der Bürgerschaft in die Planungen der Stadtverwaltung geführt. 
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07.04.2017 | CDU Amelsbüren
Stefan Weber: Spielplatz-Aus wäre kleiner Schilderbürgerstreich
Der Spielplatz am Kirchfeld soll, anders als von der Stadtverwaltung geplant, erhalten bleiben. Das hat der Amelsbürener CDU-Ratsherr Stefan Weber angekündigt. Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung hat einen entsprechenden Antrag gestellt. „Manchmal ist es schön, dass die Mühlen der Verwaltung langsam mahlen“, so Weber. Denn als der Schließungsplan 2015 in die Tat umgesetzt werden sollte, waren vier Jahre vergangen. Da herrschten allerdings schon wieder andere Zeiten, denn nach einem Generationswechsel wohnten in der Gegend wieder viele Familien mit Kindern.

Dennoch kündigte das Grünflächenamt Ende 2016 erneut an, den Spielplatz dicht zu machen und im Frühjahr 2017 die Spielgeräte abzuräumen, obwohl auch die Stadtverwaltung die wunderbare Kindermehrung statistisch erfasst, den guten Zustand des Spielgeräts und die Bereitschaft von Anwohnern aufgenommen hatte, bei der Platzpflege zwecks Reduktion der städtischen Kosten zu helfen. Auch der Versorgungsgrad mit Spielplätzen (87 Prozent) sei der vergleichsweise geringste. „Es scheint der CDU auf der Zielgeraden noch zu gelingen, den kleinen Schilderbürgerstreich eines Spielplatzendes am Kirchfeld zu verhindern“, so Stefan Weber.
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11.02.2017 | CDU Amelsbüren
Neues Gelände gefunden – Überbrückung soll mit der Stadt geregelt werden
Die CDU-Ratsfraktion unterstützt den Reitverein in Amelsbüren bei der Verlagerung des Vereinsgeländes. Das haben der Vorsitzende und Amelsbürener Ratsherr Stefan Weber und der sportpolitische Sprecher Andreas Nicklas bei einem Besuch deutlich gemacht. Die Amelsbürener Reiter müssen ihren Trainingsstandort wechseln, weil der Flächeneigentümer das Areal an die Stadt Münster für den Bau neuer Wohnungen verkauft hat. Inzwischen konnte ein neues Reitgelände an der Thierstraße in Amelsbüren gefunden werden.

Nun kommt es nach Mitteilung der Rathaus-CDU darauf an, dass der Verein nicht heimatlos wird, bevor die Planungen für den neuen Standort abgeschlossen und genehmigt sind. „Die Stadt muss bei dieser zeitlichen Überbrückung helfen und auch Sportfördermittel für eine gute Zukunft des Amelsbürener Reitsports locker machen“, sagte Weber.
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07.02.2017 | CDU Amelsbüren
Debatte zur Windkraft in Amelsbüren

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29.01.2017 | CDU Amelsbüren
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Weber: Erwartungen sind erfüllt worden
„Der Hansa-Business-Park ist eine echte Erfolgsgeschichte“, sagt Amelsbürens Ratsherr Stefan Weber. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt weist auf die 632 Arbeitsplätze, die dort entstanden sind oder gerade entstehen. Damit sei die Erwartung erfüllt worden, Arbeitsplätze an den Standort Münster zu binden.

Auf Webers Nachfrage hat die städtische Wirtschaftsförderung bilanziert, dass von ihr im Hansa-BusinessPark I und II insgesamt 27,3 Hektar Fläche verkauft worden sind, davon 22,7 Hektar an zwölf Investoren im HBP I und 4,6 Hektar an zwei Investoren im HBP II. 15,4 Hektar entfallen auf Industrie-Flächen mit bisher 309 Arbeitsplätzen. Darin sind zwei Projekte berücksichtigt, die sich wie von der Firma Verion (ehemals Lehnkering) noch im Bau oder in der Genehmigungsphase befinden. 11,7 Hektar entfallen auf Flächen für Gewerbebetriebe mit bisher 323 Arbeitsplätzen.
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