CDU Ortsunion Amelsbüren
#WIRINMÜNSTER

Alternativen im Ortskern?

CDU und SPD sind uneins, wie ernst die Abzugsdrohungen von K+K zu nehmen sind

Wie ernst ist die Drohung von K+K zu nehmen, seinen Lebensmittelmarkt im Ortskern Amelsbüren dichtzumachen? Lassen die Gronauer ihren Worten Taten folgen? Oder  ist das Ganze nur ein „Nachkarten“ wie Amelsbürens CDU-Chef Martin Schulze-Werner vermutet, weil K+K bei der Ausschreibung um den zweiten Lebensmittelmarkt im Neubaugebiet nicht zum Zuge gekommen ist.
Ratsherr Friedhelm Schade, Chef der SPD im Davertdorf, hat sich vorsorglich auf die Suche nach Standorten im Dorfkern begeben und hat K+K-Geschäftsführer Rolf Klaas auch seinen ersten Vorschlag unterbreitet. Dabei soll es sich angeblich nicht um den großen Parkplatz (Lailly-en-Val-Platz) handeln. „Der Parkplatz ist für die CDU tabu“ sagt Schade und versichert für seine Person: „Auch für mich ist der große Parkplatz zur Zeit kein Thema.“
Schade rechnet es K+K hoch an, dass sie vor wenigen Jahren in die Bresche gesprungen seien. Auch zeigt er Verständnis dafür, dass der Markt in Zukunft „betriebswirtschaftlich nicht zu halten sei“. CDU-Chef Schulze-Werner hält von diesen Überlegungen nichts. „Alles Spekulation“, sagt er zu den Abzugsdrohungen. Und wenn der Fall eintrete, dass K+K weggehe, müsse man sehen, jemanden für die besehenden Räumlichkeiten zu finden. Schulze-Werner setzt auf den künftigen Vollsortimenter. Neu, gut und verkehrlich bestens erschlossen. „Wir brauchen einen Markt in Amelsbüren. Haben wir zwei umso besser“ gibt er als Maxime aus. Übrigens: Klaas ließ gestern auf Anfrage unserer Zeitung durchblicken, dass er bei dem angebotenen Grundstück nicht zugreifen werde. Zu klein, zu wenig Parkplätze.