CDU weist Kritik der SPD zurück
Mit keinem Wort, so betont Schulze-Werner, habe die CDU während der Bürgerversammlung am Donnerstag erklärt, sie hätte die Idee für eine Vorfinanzierung des Kunstrasenplatzes für sich reklamiert. Das Gegenteil sei der Fall. „Das hat Friedhelm Schade im Verborgenen entwickelt. Wir haben davon nichts gewusst.“ Erst durch den Brief des Kämmerers vom 11. März habe man davon Kenntnis erlangt – also in jenem Brief, in dem der Idee der Vorfinanzierung ein Riegel vorgeschoben wird. Dieser Vorstoß war im Sportausschuss zwischen CDU und SPD vereinbart worden.
Zwischen der DJK-Grün-Weiß und der SPD scheint es in letzter Zeit zu einer Annäherung gekommen zu sein. „Es hat zahlreiche gute Gespräche mit dem Vorsitzenden gegeben“, bestätigt Schade erfreut. Ganz ohne Auswirkungen ist das am vergangenen Donnerstagabend nicht geblieben. Teilweise ätzende Kritik mussten sich die CDU-Vertreter auf Ihrer eigenen Veranstaltung gefallen lassen.
„Lass’ sie erst reden – und dann kräftig draufhauen“, soll die Marschroute geheißen haben, wird in CDU-Kreisen hinter vorgehaltener Hand vermutet. Vielsagend fallen auch die Äußerungen des CDU-Vorsitzenden Martin Schulze-Werner aus, der Verein müsse das Thema Kunstrasen „immer wieder pushen, jedoch ohne überzogenes Krakeelen“.
Heute dürfte es nochmals zur Sache gehen: CDU und SPD tagen zeitgleich in den Gaststätten Hummelt
und Freitag. Am Dienstag vor Palmsonntag darf Amelsbüren einen politischen Aschermittwoch erwarten.