CDU Ortsunion Amelsbüren
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Spielplatz im Neubaugebiet kommt

„Die Behauptung, der Bau des Spielplatzes im Neubaugebiet sei gestrichen oder verschoben worden, ist Unsinn“, so Stefan Weber, Vorsitzender der CDU Amelsbüren zu kursierenden Gerüchten, der Bau des Kinderspielplatzes im Amelsbürener Neubaugebiet sei aus finanziellen Gründen gestrichen. Nach aktueller Auskunft der Stadtverwaltung sollen Mitte Juni die mehrwöchigen Bautätigkeiten für den Kinderspielplatz losgehen. Die Bedeutung, die diesem Kinderspielplatz politisch zugemessen werde, werde schon durch das gewählte Verfahren deutlich, in dem Kinder aus dem Neubaugebiet sich an der Auswahl der Spielgeräte und Spielplatzlandschaft beteiligen konnten. An kaum einer anderen Stelle in Amelsbüren kämen so viele Kinder in einem Wohngebiet zusammen wie hier, so Weber weiter.

„Aus unserer Sicht wäre es allerdings wünschenswert gewesen, wenn die Stadtverwaltung die Ausschreibung eher durchgeführt hätte und dann zeitiger mit den Bauarbeiten hätte begonnen werden können“, kritisiert der CDU-Vorsitzende und Amelsbürener Ratsherr. Finanziell hätte dem nichts entgegengestanden, da die 90.000 Euro Baukosten indirekt über die Erschließung des Neubaugebietes bereitstehen. Den Hinweis von Stadtbaurat Gerhard Joksch (Grüne), mit weniger Personal gingen solche Dinge langsamer, lässt Weber nicht gelten: „Mit solchen Argumenten lässt sich alles in die Länge ziehen, zumal sie falsch sind. Da die Verwaltung unverändert über 213 Stellen im Amt für Grünflächen und Umweltschutz verfügt, sollte sie ihre Prioritäten richtig ordnen.“

Sanierungsprogramm überprüfen
„Auch die Politik ist in der Pflicht, deutlichere Prioritäten für die Sanierung von Kinderspielplätzen zu setzen“, wo Weber weiter. Dort, wo vor Jahrzehnten Neubaugebiete entstanden sind, spielen heute nur noch selten Kinder. Häufig sind auch weitere Spielplätze in unmittelbarer Reichweite. „Manchmal hat man den Eindruck, die Sanierung wird nur für einige Chaoten vorgenommen, damit diese einen Spielplatz erneut verwüsten können.“ In der Bezirksvertretung sollte es deshalb zum Thema gemacht werden, welche Kinderspielplätze künftig noch mit in das Sanierungsprogramm aufgenommen werden, und welche Flächen anderweitig genutzt werden können.