Gute Nachrichten vermeldet die Stadtverwaltung zur Kindergartensituation in Amelsbüren auf Anfrage des Amelsbürener Ratsherrn Stefan Weber (CDU). So liegt in Amelsbüren im so genannten „Rechtsanspruchsbereich“ – also für ab 3-jährige Kinder – die Versorgungsquote bei etwas über 100 %. „Engpässe bestehen nicht. In der städtischen Kita können noch zusätzliche Nachrücker auf acht freie Plätze aufgenommen werden“, schreibt die Stadtverwaltung.
Amelsbüren wächst, die soziale Infrastruktur auch. Fehlerhafte Prognosen begründet die Stadtverwaltung mit dem sprunghaften Bauverhalten vor dem Auslaufen der Eigenheimförderung.Im Bereich der Kindertagesstättenplätze mit einer Wochenbetreuung von 45 Stunden stehen mit dem beginnenden Kindergartenjahr jetzt 60 Plätze zur Verfügung; im Vorjahr waren es noch 15 Plätze.
Auch die Betreuung für unter 3-jährige Kinder konnte demnach ausgebaut werden. Dazu beigetragen haben laut Stadtverwaltung Umstrukturierung im Rahmen des KiBiz bei der Elterninitiative "Kita 71" und die zusätzlichen U3-Plätze in der katholischen Kita St. Sebastian im Rahmen der Kindertagespflege. Von den hier möglichen neun Plätzen sind erst fünf belegt, heißt es in dem Brief an Ratsherr Weber. „Neben allem Ärger der letzten Jahre über falsche Prognosewerte zur Bevölkerungsentwicklung kann nun offenbar festgestellt werden, dass das darauf geschnürte Maßnahmenbündel für bessere Kinderbetreuungsangebote zu wirken beginnt. Wir wollen weiter daran arbeiten, dass es auch in Amelsbüren merkbar ist, dass Münster zur kinderfreundlichsten Stadt gekürt wurde.“, so Weber.
Schulentwicklungsplan für die Grundschulen Besonders wichtig sei dies mit Blick auf die weitere Entwicklung der Davert-Grundschule. Im Zuge des für den Herbst vorzulegenden Schulentwicklungsplans für Grundschulen erwartet der CDU-Kommunalpolitiker von der Stadtverwaltung, dass „aus den Prognosefehlern der Vergangenheit gelernt und angemessene Lösungen – über die Nachfolgenutzung des Schwimmbades für Schulklassen hinaus – realisiert werden.“