CDU Ortsunion Amelsbüren
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Autobahnanschluss Amelsbüren ist unverzichtbar

Als „unverzichtbar“ hat die CDU Amelsbüren nach einer Vorstandssitzung am gestrigen Abend die Planungen für den Autobahnanschluss am Kappenberger Damm bezeichnet. Nach millionenschweren Vorinvestitionen der Stadt Münster in das Gewerbegebiet sei es bemerkenswert, dass nach Ansicht der Grünen nunmehr jetzt die Grundlage für eine erfolgreiche Vermarktung entzogen werden solle. „Diese ideologiegeprägte Position ist ausgesprochen wirtschaftsfeindlich“, sagte die Amelsbürener CDU-Vorsitzende Barbara Bossler.
Der Autobahnanschluss soll möglichst bald kommen.Der Autobahnanschluss soll möglichst bald kommen.
Ein Gewerbegebiet ohne Autobahnschluss habe die Konsequenz, dass der „Süden Münsters im Verkehr ertrinke“, so der Amelsbürener Ratsherr Stefan Weber, da der Schwerlastverkehr dann die Routen über Ascheberg über die Davertstraße oder über den Kappenberger Damm wähle. „Viele Amelsbürener sehnen einen gut erreichbaren Autobahnanschluss herbei.“ Die Anbindung sei auch ein wesentlicher Standortfaktor für Unternehmen wie etwa die BASF in Hiltrup, so Weber.

Wer Geld für Schulen, Kindergärten und Radwege ausgeben will, müsse auch sagen, woher er es kommen soll, so die CDU in ihrer Stellungnahme. Die Gewerbeansiedlung sei wichtig für Arbeitsplätze und Wohlstand, aber letztlich auch über die Gewerbesteuerzahlungen der Unternehmen für die Finanzierung des Gemeinwesens.

Wie die CDU weiter mitteilt, will sie in den nächsten Tag mit den Bundestagsabgeordneten Ruprecht Polenz (Münster) sowie mit Gero Storjohann, der Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages ist, vor Ort über die Absicherung der Planungen sprechen.