Erst dafür und der CDU vorgeworfen, dass es nicht schnell genug voran geht. Dann dagegen und der CDU vorgeworfen, alles gehe viel zu schnell. Das ist Haltung der Amelsbürener SPD zur Frage der Einzelhandelsentwicklung im Davertdorf. Vor der letzten Kommunalwahl posaunten die Sozialdemokraten, dass die "CDU kein Rezept für die Beseitigung der Ladenleerstände in Amelsbüren habe" und forderte "vielfältigen Einzelhandel". Neuerdings sorgt man sich über gefährliche Jugendtreffpunkte am geplanten neuen Supermarktstandort im Neubaugebiet, Grundstückwerte würden sinken. Mit einem Fähnchen-im-Wind-Kurs kommt man überall hin, nur Amelsbüren nicht vorwärts. Lesen Sie selbst, was die SPD noch unmittelbar vor der letzten Kommunalwahl gefordert hat.
Die Nominerung zum Preis für politische Unglaubwüridgkeit hat sich die SPD damit schon mal verdient. Die SPD sollte zügig beantworten, was sie denn will. Soll jetzt wieder der (zu kleine) Festplatz am Ortseingang als Standort herhalten?
Die CDU steht zu ihrem Konzept und wird dafür sorgen, dass Amelsbüren wieder einen zweiten Supermarkt bekommt und im Jahr 2010 eröffnet wird.