CDU Ortsunion Amelsbüren
#WIRINMÜNSTER

Der neue Vorsitzende muckt auf

Gemeinsam mit den Hiltrupern will die Amelsbürener CDU ihren Einfluss vergrößern

Münster-Amelsbüren. Neue Töne von der Amelsbürener CDU: Gemeinsam mit den Hiltruper Christdemokraten will sie künftig ihre Interessen stärker gemeinsam vertreten. Der neue Vorsitzende Martin Schulze-Werner sieht in der Bündelung der Interessen einen Weg, um den beiden Stadtteilen auch innerhalb Münsters mehr Gewicht zu verleihen.

"Wir sind mitgliederstark und bei Wahlen prozentstark", gibt sich Schulze-Werner selbstbewußt. Dieses politische Gewicht, das dann vorhanden sei, sei in der Vergangenheit nicht immer zum Tragen gekommen, sagt Schulze-Werner. Ausdrücklich lobt er die tiefgreifenden personellen Veränderungen in der Hiltruper Ortsunion sowie in der gemeinsamen Fraktion in der Bezirksvertretung. Nun bestünden "geradezu ideale Voraussetzungen", dass die CDU in Hiltrup und Amelsbüren sich "politisch zusammenschließen und ihre Interessen gemeinsam vertreten". Mit dem Vorsitzenden der Hiltruper Ortsunion, Jürgen Ohm, habe er entsprechende Gespräche geführt.
Schulze-Werner ist lange genug im politische Geschäft, um zu wissen, wie die Machtverteilung innerhalb der eigenen Kreispartei läuft und was zu tun ist, um die "eigene Durchschlagskraft" zu verstärken. In den Außenbezirken wie Hiltrup, Amelsbüren, Handorf oder Albachten holt die CDU die Wählerstimmen, die sie in der Innenstadt schon lange nicht mehr bekommt. Obwohl die CDU ihre Stellung in Münster den Außenbezirken verdanke, sei in der Vergangenheit "zu wenig zurückgekommen", kritisiert er. Das gelte insbesondere bei der Verteilung der Finanzmittel, die der Stadt zur Verfügung stünden. Die neue Allianz sei übrigens offen gür für neue Partner, fügt er abschließend hinzu.