Unterwegs zu kommunalpolitischen Brennpunkten
Aus der Satteltasche von Ratsherr Stefan Weber ragen zusammengerollte Bebauungspläne und griffbereit steckt eine Mappe mit Schriftwechseln und Beschlussvorlagen. Mit mehr interessierten Begleitern als erwartet, startet der CDU-Politiker am Freitag eine Fahrraddtour zu vergangenen und aktuellen kommunalpolitischen Brennpunkten.
Mit einer ganzen Reihe von Stationen, wie etwa dem Hansa-Business-Park, dem zukünftigen Autobahnanschluss zur A 1 oder der Forensik-Klinik, hatte sich die Amelsbürener CDU ein ehrgeiziges Programm zusammengestellt - und das Wetter spielte großzügig mit und prahlte mit einem herrlichen Sommertag.
Einen ersten Stop gab es an der DJK GWA Sportanlage Zum Häpper. Hier unterstützte Weber die Forderung des Sportvereins nach einer neuen Halle. "Der Wunsch ist, mehr Sportarten auch in der Nichtsommerzeit durchzuführen - denn der Verein wächst rasant."
An der Gropiusstraße war der schon mehrmals geforderte Anschluss an den Nahverkehr Thema. Damit zum Beispiel Gäste der Eymann-Sauna mit dem Bus anreisen können.
Auch das Amelsbürener Dauerthema, der Lebensmittelmarkt im Neubaugebiet, kam zur Sprache. Hier bekräftigte die CDU noch einmal ihre Meinung zur Standortfrage. Weber: "Es gibt unserer Meinung nach keinen anderen realistischen Standort."
Eine handfeste Neuigkeit konnte der Ratsherr am geplanten Bürgerradweg an der Ottmarsbocholter Straße, dem so genannten Projekt IBROS (Initiative Bürgerradweg Ottmarsbocholter Straße), verkünden: "Die finanziellen und liegenschaftlichen Fragen sind alle geklärt." Einem Baubeginn im Verlauf der nächsten zehn Tage stehe nichts mehr im Wege.